CSD Magdeburg

 

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Das Magdeburger Rathaus wird erstmalig mit der Regenbogenfahne beflaggt

Erstmalig wird in diesem Jahr zum Magdeburger Christopher Street Day (CSD) die Regenbogenfahne am Rathaus wehen. Dies entschied am 23. Juni eine große Mehrheit des Magdeburger Stadtrats. Der Entscheidung vorausgegangen war eine intensive Debatte, ausgelöst durch ein Interview des amtierenden Oberbürgermeisters der Stadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper (SPD). Dieser hatte angekündigt, auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über den CSD ablehnen zu wollen. Trümper so wörtlich: "Ich respektiere die Aktion, aber ich bitte mir auch Respekt dafür aus, dass ich die Schirmherrschaft ablehne." Und weiter: "Ich bin gegen Diskriminierung, aber ich wünsche auch selbst nicht diskriminiert zu werden, weil ich dazu meine eigene Meinung habe.“

Als Reaktion auf  seine Äußerung erhob sich vor allem in den sozialen Netzwerken lautstarker Protest. Der Facebook-Gruppe „Lets make Magdeburg support the CSD“ schlossen sich innerhalb einer Woche mehr als 1.000 Unterstützer_innen an, und auch die überregionale Presse diskutierte das Thema.

Das Ergebnis der öffentlichen Debatte: Zur Stadtratsitzung am 23. Juni brachten gleich drei Fraktionen Eil-Anträge zum Christopher Street Day ein. In einer knapp zweistündigen Debatte wurden diese zunächst kontrovers diskutiert. Ihre Forderungen reichten von der Beflaggung des Rathauses über die verbesserte Kooperation zwischen Stadt und CSD-Organisationsteam bis hin zu einem künftig verpflichtenden programmatischen Beitrag der Stadt Magdeburg zur CSD-Woche.

Alle drei Anträge, sowie ein Änderungsantrag, erhielten anschließend eine eindeutige Mehrheit. So heißt es dieses Jahr erstmalig für den CSD und die Stadt Magdeburg: Magdeburg, you will be flagged!

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