CSD Magdeburg

 

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Grußworte der Schirmfrau & des Schirmherrn zum CSD in Magdeburg 2015

Juliana Luisa GombeJuliana Luisa Gombe

Magdeburgerin des Jahres 2014
Botschafterin für Demokratie und Toleranz 2015

LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte! Unter diesem Motto steht der diesjährige CSD. Menschenrechte sind Rechte, die allen Menschen gleichermaßen zustehen, ohne dabei Unterschiede nach Hautfarbe, Geschlecht, politischer oder sonstiger Anschauung oder sonstigem Stand zu machen. Die Leitidee von Menschenrechten bietet sich als Rahmen für eine tolerante Gesellschaft und ein Zusammenleben in Respekt. Doch leider ist dies im Alltag und in der Realität oft nicht gegeben. Deshalb müssen wir gemeinsam die Diskriminierung von LSBTI* , aber auch von Ausländern und anderen „Minderheiten“ bekämpfen. Vor allem Vorurteile, Misstrauen und Intoleranz müssen beiseite geschaffen werden. Homosexualität ist nichts Verbrecherisches. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Politiker für die vollständige Gleichberechtigung sorgen. Lehrer müssen die Homophobie zum Thema machen. Schweigen hilft nicht! Akzeptanz der LSBTI* in unserer Gesellschaft, das wünsche ich mir, so können wir als gerechte Gesellschaft funktionieren. Nur so funktioniert ein tolerantes Miteinander. Gleichberechtigung ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden darf. In der Praxis bedeutet das: Gleiche Rechte für alle. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen angenehmen, friedlichen und fröhlichen CSD in Magdeburg.


Sören Herbst

Sören Herbst

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt

LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte! So lautet das Motto des diesjährigen CSD. Dieses Motto ist hochaktuell und ich wünsche mir, dass es den CSD wieder politischer macht. Denn das ist trotz großer Erfolge nötig! Einerseits ist 2015 ein Jahr historischer Entscheidungen. Das Ja zur Ehe für gleichgeschlechtliche Paare im katholischen Irland war ein ebenso sensationeller wie notwendiger Durchbruch! Das Ergebnis der Volksabstimmung macht auf das aufmerksam, was richtig ist: dass Anerkennung und Gleichberechtigung keine Frage des Glaubens ist, kein Zugeständnis, kein gesellschaftlicher Trend. Wo Demokratie ist, da steht das Individuum im Mittelpunkt. Mit allen Menschenrechten. Deshalb gehört die volle Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Liebe zu jeder Demokratie. Deswegen ist es lohnenswert und aussichtsreich, auch in Deutschland weiter dafür einzutreten. Ein solcher Paradigmenwechsel lenkt unsere Aufmerksamkeit aber zugleich auf die vielen Orte, wo LSBTI*-Menschen ihre unveräußerlichen Menschenrechte nicht einklagen können. Das ist immer noch die Mehrheit der Länder. Auch im Jahr 2015 wurden Homosexuelle von Hochhäusern gestoßen, gefoltert aus den Städten gejagt und auf den Schulhöfen weiter beleidigt. Deshalb tragen wir die Botschaft weiter: es geht nicht um Zugeständnisse. Es geht um Menschenrechte!

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Sponsor - Lotto Toto Sachsen-Anhalt

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